{"id":1831,"date":"2020-04-02T10:46:07","date_gmt":"2020-04-02T09:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/new.headshots-berlin.de\/?page_id=1831"},"modified":"2020-05-12T18:29:21","modified_gmt":"2020-05-12T17:29:21","slug":"portrait-fotograf-berlin-chris-marxen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/headshots-berlin.de\/en\/portrait-fotograf-berlin-chris-marxen\/","title":{"rendered":"\u00fcber Portrait Fotograf Chris Marxen"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1831\" class=\"elementor elementor-1831\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-85bb245 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"85bb245\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2bb2b56\" data-id=\"2bb2b56\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-85c61b5\" data-id=\"85c61b5\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-39a2e26 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"39a2e26\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Dass ich mal meinen Lebensunterhalt einmal als Fotograf und Filmemacher verdienen werde, war lange nicht klar und schon gar nicht vorgezeichnet.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>&#8217;83 in Ost-Berlin geboren, Mutter &#8211; Krippenerzieherin, Vater &#8211; Gastronom, beide bis heute immer in Anstellung &#8211; eine Karriere in der Kunst war da erstmal nicht die wahrscheinlichste. Eine im Sport oder mit k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung aber erst Recht nicht, nachdem sich bei einer Routine Untersuchung heraus stellte, dass mein Herz einen angeborenen Fehler hatte. Ich bekam Sportverbot auf Lebenszeit. \u00dcberhaupt keine k\u00f6rperliche Anstrengung. Immerhin\u00a0 Schwimmen durfte ich in der Schule lernen. Angesehen hat man es mir nicht aber jeder wusste es, denn man musste ja &#8222;vorsichtig mit mir sein&#8220;. Normal aussehen aber anders sein, das war schon mal ein Garant anders gro\u00df zu werden als &#8222;alle Anderen&#8220;. Geschwister habe ich keine. Wettbewerb, sich mit anderen messen oder sogar kloppen stand nie zur Debatte. Es gab keinen Vergleich, keine &#8222;Konkurrenz&#8220;, nicht mal viele Konflikte. Interessante Voraussetzungen, die mich geformt haben und bis heute besch\u00e4ftigen. Trotz allem, oder gerade deshalb wuchs ich wunschlos gl\u00fccklich auf. Ich bekam was ich brauchte, was ging und was ich wollte. Es h\u00f6rte auch an dem Tag nicht auf, als ich mir ein Klavier w\u00fcnschte. Papa kaufte eins. Auch wenn ich einige Jahre (oder Monate) sp\u00e4ter kein Interesse mehr hatte, z\u00e4hle ich das, und die Gitarre, die mir meine Oma einige Jahre sp\u00e4ter ungew\u00fcnscht schenkte, zu den treibenden Ereignissen in meiner kreativen Entwicklung.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Nach ge\u00f6ffneten Grenzen, einem unaufgeregtem gro\u00df werden in Berlin-Prenzlauer Berg und einem ausreichendem Abi, f\u00fchlte ich mich perfekt vorbereitet auf gar nichts. Aber das hat mich noch nie wirklich gest\u00f6rt. Ich war von Hause aus mit enormer Zuversicht, Grundvertrauen und genug Wachsamkeit ausgestattet, um immer zur richtigen Zeit, den richtigen Ort aufzusuchen.<\/p><p>Neben unz\u00e4hligen Jobs in Videotheken, Aquarien, griechischen Pensionen und Variet\u00e9 Theatern, lernte ich Saxophon und fing an in Bands zu singen und zu spielen. Sp\u00e4ter begann ich sogar Saxophon zu unterrichten und damit erstmals freiberuflich, auf eigene Rechnung zu arbeiten. Nichts war wirklich geplant, alles fiel irgendwie ineinander &#8211; auf eine gute Art.<\/p><p>\u00dcber diese ganze Zeit schlich sich die Fotografie immer weiter in mein Leben &#8211; fast unbewusst. Die Kundschaft in der Videothek (in Berlin-Mitte) bestand aus kreativen Selbstst\u00e4ndigen, bekannten Fotografen und Schauspielern, die Belegschaft aus Film Studenten und Grafikern. Im Aquarium fotografierte ich die ankommenden G\u00e4ste &#8211; eine Aufgabe die sich noch als sehr wertvoll herausstellen sollte &#8211; auf <a href=\"http:\/\/www.milosmilos.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Milos<\/a> fotografierte ich unsere Hotelg\u00e4ste f\u00fcr die Website. Alles immer so nebenbei. Die Kamera verband alles und ich hatte keine blasse Ahnung. Noch nicht.<\/p><p><span style=\"font-size: 20px; letter-spacing: -0.2px;\">Bis dahin war ja immer alles da. Liebe, Freunde, Arbeit, Geld, Wohnung immer alles im Lack. Erf\u00fcllung? Ja,&#8230;naja,&#8230;. vielleicht,&#8230;. eigentlich weniger. Aber bevor ich diesen Gedanken zu Ende f\u00fchren konnte, kam er erstmal: Mein pers\u00f6nlicher Big Bang.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: 20px; letter-spacing: -0.2px;\">Nach dem Jahr auf Milos war mal wieder ein Routine Check beim Kardiologen f\u00e4llig.<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: 20px; letter-spacing: -0.2px;\">&#8222;Sofort einweisen.&#8220;<\/span><\/p><p><span style=\"font-size: 20px; letter-spacing: -0.2px;\">Ohne Job zur\u00fcck in Deutschland, Herz OP und dann noch gleich die\u00a0 Freundin weg, einmal alles auf Null bitte.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 20px; letter-spacing: -0.2px;\">Nein, zum Gl\u00fcck nicht ganz, Freunde und Familie waren nat\u00fcrlich treu, auch Arbeit fand sich schnell wieder. In einem <a href=\"https:\/\/noisy-musicworld.com\/rooms\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Probraumkeller<\/a> in F&#8217;hain. Nat\u00fcrlich hab&#8216; ich da auch die Fotos gemacht. Aber was war noch gleich mit der Erf\u00fcllung?<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p>&#8222;All seine Energie und Ideen in die Projekte andere zu stecken und gleichzeitig kaum bis keinen Einfluss auf den Prozess oder das Ergebnis zu haben.&#8220; ist meiner pers\u00f6nliche Definition vom Angestelltenverh\u00e4ltnis.<\/p><p>Ich wusste, ich will interessante Menschen kennenlernen, eine direkte Verbindung aufbauen und ihnen etwas geben, was nur ich kann. Die Fotografie hatte mich mein Leben lang begleitet, aber erst als ich Peter Hurley kennen lernte, wurde mir bewusst, wie ich diese Kunst nutzbar und interessant machen und gleichzeitig erreichen konnte, was ich mir w\u00fcnschte. Seit Februar 2016 bin ich Peters erster offizieller Partner in der Berlin. Am 16.02.2016 ernannte mich Peter zu einem der mittlerweile \u00fcber 100 Associates seiner weltweit agierenden und vernetzten Headshotcrew. Seit September 2016 bin ich auch einer von 20 Mentoren der Crew.<\/p><p>Peter war sogar so nett und hat mir ein tolles Testimonial geschickt:<\/p><p>Naja oder so \u00e4hnlich \ud83d\ude42 Als Peter mich im July in meinem Studio besucht hat, konnten wir es einfach nicht lassen etwas rum zu albern. Es ist jedenfalls leicht zu erahnen, welch tolle Energie entsteht, wenn man mit solch einer tollen Gruppe von Fotografen zusammen arbeiten darf, und so freue mich \u00fcber jeden Menschen, den ich vor der Kamera habe, denn die Verbindung und der Austausch, der dabei entsteht, ist unvergleichlich und letztendlich meine Hauptmotivation, Portraits und Headshots zu fotografieren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0dcf78a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"0dcf78a\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e9ef2fc\" data-id=\"e9ef2fc\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f4e2482 elementor-widget elementor-widget-video\" data-id=\"f4e2482\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;youtube_url&quot;:&quot;https:\\\/\\\/youtu.be\\\/oEaUiF7jFew&quot;,&quot;video_type&quot;:&quot;youtube&quot;,&quot;controls&quot;:&quot;yes&quot;}\" data-widget_type=\"video.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-wrapper elementor-open-inline\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-video\"><\/div>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass ich mal meinen Lebensunterhalt einmal als Fotograf und Filmemacher verdienen werde, war lange nicht klar und schon gar nicht vorgezeichnet. \u00a0 &#8217;83 in Ost-Berlin geboren, Mutter &#8211; Krippenerzieherin, Vater &#8211; Gastronom, beide bis heute immer in Anstellung &#8211; eine Karriere in der Kunst war da erstmal nicht die wahrscheinlichste. 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